Feb 23

Wie es wohl niemanden verwundern sollte, freue ich mich schon sehr auf die Nintendo Switch, welche am 03.03.2017 für mich im nächsten Gamestop zur Abholung bereit stehen wird. An diesem Freitag habe ich dann auch zum Glück frei bekommen, sodass ich an einem langen Wochenende den Konsole/Handheld-Hybriden in aller Ruhe durchchecken kann. Am meisten freue ich mich natürlich auf das neue Zelda, aber auch bald erscheinende Titel, wie Mario Kart 8 Deluxe oder Disgaea 5 werde ich mir mit Sicherheit für die Switch holen. Auch ein paar Download-Titel werde ich mir gönnen, wobei ich mir da wohl nicht so viele Titel zulegen kann, wenn das System ja nach Abzug der Systemsoftware bloß 26GB freien Speicher besitzt, oder?

Unsinn… Ich frage mich manchmal, ob jetzt nicht nur so mancher Hater Nintendo gerne am Boden sehen möchte, sondern jetzt auch die Fachpresse. Ob es nun Speicherplatz, Grafikleistung oder das Spiele-Lineup ist, es ist einfach alles scheiße. Viele tun gerade so, als wenn Nintendo gerade dabei ist wieder den „Nintendo zu machen“, in Erinnerung an die Wii U-Ankündigung und das Marketing. Doch sind diesmal die Berichterstatter von der Rolle. „Interner Speicher von Switch offenbar schon jetzt zu klein“ ist als News als solche ein gutes Beispiel. Die Nintendo Switch verfügt über 32GB internen Speicher, welcher zu 13% vom System reserviert sein wird. Die eShop-Variante von Dragon Quest Heroes I + II kann darauf schon gar nicht untergebracht werden. Doch wo ist das Problem? Die Playstation Vita hatte überhaupt keinen internen Speicher und darum wurde kein so großer Aufriss betrieben. Die Speicherkarten für Sonys Handheld sind bis heute lächerlich teuer, während microSDXC-Karten für die Nintendo Switch nun wirklich erschwinglich sind. Es sei denn, man will (warum auch immer) gleich mehr als 200GB Speicher. eShop-Spiele werden weiterhin kleiner sein, als vergleichbare Titel für PS4 oder Xbox One. Der Durchschnittsspieler wird mit 64GB absolut bedient sein und selbst wenn man es für nötig hält eine 128GB-Speicherkarte zu kaufen, so wie ich, der zahlt mit etwas Geduld auf das nächste Schnäppchen keine 35€. Meine Empfehlungen für zusätzlichen Speicher für die Switch:

Kapazität der KarteEmpfohlene ClassifizierungPreis (kein Import)Preis pro GBEmpfehlung an
16GB SDHCUHS-I, Class 10ab 8,00€0,50€Niemanden
32GB SDHCUHS-I, Class 10ab 14,00€0,44€Spieler mit geringem Interesse am eShop
64GB SDXCUHS-I, Class 10ab 20,00€0,32€Spieler mit Interesse an diversen eShop-Spielen
128GB SDXCUHS-I, Class 10ab 34,00€0,27€Spieler mit Interesse an eShop-Käufen von Retailspielen
200GB SDXCUHS-I, Class 10ab 72,00€0,36€Spieler mit Interesse an eShop-Käufen von vielenRetailspielen
256GB SDXCUHS-I, Class 10ab 155,00€0,61€Niemanden
Lesegeschwindigkeit sollte mindestens 40MB/s betragen, Schreibgeschwindigkeit von 10MB/s reicht aus. Preisangaben sind Durchschnittswerte aus bestem und aktuellem Preis.

Zur Grafikleistung muss man nicht viele Worte verlieren. Nintendo legte seit Ende der Gamecube-Ära nie mehr großen Wert auf Power, stattdessen wollten sie vor allem mit dem Konzept punkten. Das ging bei der Wii voll auf und mit der Wii U voll in die Hose. Dass Nintendo von den drei Big-Playern exklusiv auf Nvidia-Power setzt, scheint jedenfalls weder gut noch schlecht zu sein. Die Taktfrequenzen des Tegra-Chips sind laut den bekannten Gerüchten äußerst moderat, so kommen rechnerisch 12% mehr Rohleistung im Vergleich zum Vorgänger heraus (352 Gflops bei der Wii U gegenüber 400 Gflops bei der angedockten Nintendo Switch). Die Energieeffizienz der Nintendo Switch wird man aber kaum schlagen können. Dennoch kommen Grafikhuren nicht auf ihre Kosten, sodass ich diesen Punkt nicht wiederlegen kann. Die Switch ist schwach – für eine Konsole. Aber stark – für einen Handheld.

Dann gibt es immer wieder Diskussionen über die Spiele und den 3rd-Party-Support. Ich bin jemand, der eine Konsole durch die Spiele und den Komfort auswählt. Allein weil ich mit Nintendo aufwuchs und die großen Nintendo-Spiele immer diesen besonderen Reiz behielten, will ich die Spiele nicht vermissen. Die Nintendo Switch bietet mit ihrem hybriden Konzept darüber hinaus den maximalsten Komfort aller Konsolen. Man kann das Teil überall nutzen, Hallo!? Mit einer Powerbank stellen dann, dank des USB-C-Supports, auch längere Sessions kein allzu großes Problem mehr dar. Es gibt einige echt nette Titel von Drittanbietern, die ich für die Switch kaufen will, weil ich sie dann immer bei mir haben kann. Selbstverständlich ist kein einziges von EA, Activision oder Bethesda darunter. Ich denke da eher an I am Setsuna, Disgaea 5, Puyo Puyo Tetris und Sonic Mania. Meine Empfehlungen bis zur Gamescom an Games für die Switch:

TitelReleasePublisher
The Legend of Zelda: Breath of the Wild03.03.2017Nintendo
I am Setsuna (eShop)03.03.2017SquareEnix
Fast RMX (eShop)03.03.2017Shin'en
Snipperclips: Zusammen schneidet man am besten ab!03.03.2017Nintendo
Mario Kart 8 Deluxe28.04.2017Nintendo
Puyo Puyo Tetris28.04.2017Sega
ARMS🌺Frühling 2017Nintendo
Sonic Mania (eShop)🌺Frühling 2017Sega
Disgaea 5 Complete26.05.2017NIS America
Splatoon 2🌞Sommer 2017Nintendo
Yooka-Laylee (eShop)🌞Sommer 2017Playtonic
Rot = Verfügbar zu Release

Zum Schluss möchte ich natürlich darauf hinweisen, dass der Nintendo-Fanboy in mir diesen Beitrag verfasst hat. Mir ist völlig egal, was ihr von der Nintendo Switch haltet. Die meisten haben vielleicht mal von dem Cousin eines Freundes von der Schwester des Postboten erfahren, dass Nintendo voll für Kinder ist. Dagegen kann und will ich einfach nicht anstinken. Wer so viel Videospielkompetenz besitzt, der reibt sich auch Zwiebeln ins Auge, um die Texturen schärfer zu machen.

Eine Antwort zu “Probleme der Nintendo Switch, die keine sind.”

  1. Die Switch-Einkaufsliste der Unvernunft sagt:

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