Mrz 07

Die Nintendo Switch ist jetzt 2 Jahre alt und in solch einer Zeitspanne verändert sich Einiges im Technologie-Bereich. Daher halte ich es nun für angemessen, vor allem den Beitrag zu den microSD-Karten für die Nintendo Switch für überaltert zu erklären. Grund dafür ist unter anderem auch, dass ich neulich meine Speicherkarte von 128GB auf satte 400GB geupgradet habe. Für 20 Titel aus dem eShop von 1 bis 21GB größe reichte der Platz auf der alten Karte, jetzt war sie voll. In meinem Beitrag von vor 2 Jahren konnte ich keinem die 256GB microSDXC-Karte empfehlen, da der Preis von mehr als 150€ damals für den Nutzen schlicht unverhältnismäßig war. Aktuell gibt es jedoch schon Angebote für 200GB für unter 30€, für meine neu eingesetzte 400GB Sandisk Ultra bezahlte ich durch die Kombination aus zwei sich überschneidender Aktionen gerade einmal 56€. Das ergibt 0,14€ pro GB, womit sich der Preisspiegel in 2 Jahren locker halbiert hat, während die Speicherkapazität 6 mal größer geworden ist. Für Endkunden sind aktuell maximal 512GB große microSDXC-Karten verfügbar – Terabyte-Kapazitäten sind noch nicht marktreif und sind oftmals beschnitten in der Schreib- & Lesegeschwindigkeit. Dubiose Angebote von angeblichen Terabyte-Karten auf ebay sollte man ignorieren. Die dabei gelieferten Speicherkarten haben eine viel geringere, echte Kapazität und gaukeln dem System durch einen einfachen Trick mehr Kapazität vor. Eine bekannte Betrugsmasche und dank der fehlenden Garantie bei solchen Importen ein lukratives Geschäft für die Bauernfänger aus China.

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